Auf einer Baustelle kann viel passieren…

Ein heftiges Unwetter mit Sturm und Regen setzt den Rohbau unter Wasser und reißt das Mauerwerk ein…

Oder Einbrecher stehlen bereits eingebaute Teile oder beschädigen und zerstören Gebäudeinstallationen – schon gleicht der halbfertige Rohbau einer Ruine.

Die Folgekosten sind unüberschaubar und die meisten Bauherren können diese nicht mehr finanzieren…

Was ist versicherbar?

Versichert sind alle baulichen Leistungen vom Fundament bis zum Dach, ebenso Baustoffe und Einbauteile für den Roh- und Ausbau sowie Einrichtungsgegenstände, die fester Bestandteil des Bauprojekts sind.

Es können alle Baumaßnahmen aus folgenden Bereichen versichert werden:

  • Wohngebäude
  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Schulen und Kindergärten
  • Kaufhäuser und Geschäftsbauten
  • Sport- und Mehrzweckhallen
  • Industrie- und Gewerbebauhallen
  • Parkhäuser, Hotels u. a.

Wie hoch ist die Versicherungssumme?

Auf jeden Fall richtet sich die Versicherungssumme nach der vertraglich festgelegten Bausumme aller Bauleistungen.

  • Die Bausumme entspricht den Gesamtbaukosten und wird ermittelt aus der Summe aller Lohnkosten plus dem Neuwert aller gelieferten Baumaterialien!
  • Grundstücks-, Erschließungs- und Baunebenkosten, z. B. Architekten- und Ingenieurleistungen, werden nicht mit berücksichtigt.
  • Die Höhe der Versicherungsprämie richtet sich nach der Bausumme.
  • Ein Selbstbehalt als Festbetrag, in der Regel 250,00 Euro je Schadensfall, kann vereinbart werden.

Tipp: Ein prozentuale Selbstbeteiligung sollte im Versicherungsvertrag nicht festgelegt werden! Bei einem größeren Schaden können so schnell 30.000, 40.000 Euro … für Sie als Selbstbeteiligung erreicht werden!

Im Schadensfall werden alle Kosten erstattet, die für die Weiderherstellung des Baus vor Eintritt des Schadens aufgewendet werden müssen.

und hält Ihnen den Rücken frei.

Deshalb ist diese Versicherung für Ihr Bauvorhaben über die gesamte Bauzeit, jedoch in der Regel nicht länger als 12 bis 24 Monate, eigentlich selbstverständlich.

Versicherungsnehmer können der Bauherr, der Auftraggeber und der Auftragnehmer (Unternehmer) sein.

Die Bauleistungsversicherung schützt Sie bei Schäden während der Bauzeit, die an Ihrem Bauvorhaben entstehen, durch:

  • Höhere Gewalt, Sturm, Wasser, …
  • Baugrund- und Bodenmassen
  • Diebstahl von fest im Gebäude eingebauten Teilen
  • Vandalismus
  • Glasbruchrisiko
  • Konstruktions- und Materialfehler und die Folgeschäden
  • Fahrlässigkeit bzw. Fahrlässigkeit der Bauhandwerker
  • Schäden an Fertigteilen, die auf der Baustelle gelagert sind
  • und andere unvorhergesehene Schäden

Zusätzlich versicherbar sind:

  • Feuerrisiko
  • Altbaurisiko
  • Bauunterbrechnung (für gewerbliche Bauherren)
  • Besondere Gründungsmaßnahmen, usw. …
 Sie als Bauherr müssen gewährleisten, dass Ihre Baustelle keine Gefahr für andere Personen oder Sachen darstellt.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die für den Bau beauftragten Firmen für alle Schäden haften. Egal wie souverän die von Ihnen beauftragten Handwerksbetriebe sind – die Baustelle haben Sie veranlasst und Sie müssen dafür haften!

Das heißt im Klartext: Jeder Bauherr benötigt eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung und das über die gesamte Bauzeit!

Holen Sie vor Abschluss einer Haftpflichtversicherung immer mehrere Angebote ein, da die Prämienunterschiede zum Teil gravierend sind.

Wovor schützt die Bauherrenhaftpflicht?

Während der Bauzeit schützt die Bauherrenhaftpflicht den Bauherrn als Eigentümer des Grundstückes und gleichzeitig als Eigentümer des entstehenden Gebäudes vor Schadensersatzansprüchen, die wegen eines Personen-, Sach-, oder Vermögensschadens geltend gemacht werden können. Die Versicherung prüft die Haftungsfrage (ob und in welcher Höhe Verpflichtung zum Schadensersatz besteht).

Die Versicherung prüft die Haftungsfrage (ob und in welcher Höhe Verpflichtung zum Schadenersatz besteht).

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt vor folgenden Schadensersatzansprüchen, wenn der Bauherr seiner:

  • Auswahlpflicht (umfasst die Auswahl geeigneter Handwerker und Ingenieure)
  • Überwachungspflicht (umfasst die einwandfreie Überwachung der Baustelle)
  • Verkehrssicherungspflicht (umfasst die Absicherung der Zufahrt und die verkehrseitige Sicherung der Baustelle incl. Materialbestände), nicht ausreichend nachkommt.

Außerdem regelt sie die Wiedergutmachung des Schadens bei berechtigten Ansprüchen und wehrt auf der anderen Seite unberechtigte oder zu hohe Schadensersatzforderungen ab. Dazu gehört auch die Führung und Kostenübernahme eines Prozesses.

Abgesichert ist auch das Risiko, wenn man in Eigenregie (sog. Eigenleistung) baut. Außerdem ist das Haftpflichtrisiko sämtlicher Personen, die in Form von Selbsthilfe am Bau mitwirken, versichert.

Wie hoch sollten Sie sich versichern?

Nach dem Gesetz müssen Sie unbegrenzt und ein Leben lang für Schäden aufkommen!

Deshalb sollten Sie sich für eine möglichst hohe Deckungssumme entscheiden. Es empfiehlt sich, mindestens 2 Mio. Euro pauschal für Personen- und Sachschäd

en zu wählen.

Ihre Baufinanzierung - Unser Service für Sie

Ein solider Finanzierungsplan mit einer Übersicht der Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel ist die Grundlage für jeden Hausbau oder Immobilienkauf.

Klare Perspektiven sind wichtig, wenn es um Ihre Geldfragen geht.

Wir sind Ihr Ansprechpartner bei der Finanzierung von:

  • Neubauten
  • Bestandsimmobilien
  • Modernisierung und Renovierung
  • Umschuldungen bestehender Darlehnsverträge
  • Förderkrediten
  • Grundstücken,…

Unser Ziel ist es, Sie bei allen finanziellen Fragen mit optimalen und individuellen Lösungen zu unterstützen.

Unser Service rund um die Baufinanzierung umfasst:

  • Analyse der gesamten finanziellen Situation: Wieviel Eigenkapital steht zur Verfügung?
    Wie hoch ist die Kreditsumme?
  • Empfehlungen für Finanzierungsmöglichkeiten nach Ihren Vorstellungen und der finanziellen Situation.
  • Wir errechnen für Sie die günstigsten Konditionen, unter Berücksichtigung staatlicher Fördergelder.
  • Wir betreuen Sie bei Verhandlungen mit Banken, Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften und während der gesamten Immobilienkauf- bzw. Bauphase bis zur Komplettauszahlung Ihres Darlehns.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei gewerblichen Finanzierungen.

Wie sehen eigentlich Ihre Wünsche für die Zukunft aus?
Durch Bausparen können diese Wünsche realisierbar werden. Sie nutzen die Vorteile durch günstige und sichere Zinsen und haben ebenso Anspruch auf staatliche Förderungen!

Was ist ein Bausparvertrag?

  • Ein Bausparvertrag ist ein Vertrag mit einer Bausparkasse, durch den ein Darlehensnehmer bzw. Bausparer nach Leistung von Bausparbeiträgen einen Rechtsanspruch auf ein Bauspardarlehen erwirbt. Rechtlich ist der Bausparvertrag ein gegenseitiger, langfristiger Darlehensvorvertrag, welcher über eine bestimmte Bausparsumme abgeschlossen wird

Die Wohnungsbauprämie (WoP)

  • Bereits im Alter von 16 Jahren können Sie die WoP erhalten.
  • Die Prämie beträgt pro Jahr 8,8 Prozent für Ihre Einzahlungen, für Ledige bis 512,00 Euro und bei Verheirateten bis 1.024,00 Euro.
  • Voraussetzung dafür ist, dass Ihr steuerpflichtiges Jahreseinkommen 25.600 Euro bei Ledigen, und 51.200 Euro bei Verheirateten, nicht übersteigt.
  • Weitere Bedingung ist die Einzahlung von mindestens 50 Euro im Jahr.
  • Die Auszahlung der angesammelten Prämienbeiträge erfolgt als Einmalzahlung nach Ablauf der gesetzlichen Bindungsfrist oder bei wohnwirtschaftlicher Nutzung.

Die Arbeitnehmer-Sparzulage

  • Für die auch durch Ihren Arbeitgeber auf Ihr Bausparkonto eingezahlten vermögenswirksamen Leistungen, erhalten Sie 9 Prozent Arbeitnehmer-Sparzulage vom Staat. Wird also der maximal geförderte Betrag von 470,00 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer auf Ihren Bausparvertrag eingezahlt, so legt der Staat nochmal 43,00 Euro dazu.
  • Voraussetzung hierfür ist, dass Ihr steuerpflichtiges Jahreseinkommen 17.900 Euro bei Ledigen, und 35.800 Euro bei Verheirateten, nicht übersteigt.
  • Die Arbeitnehmersparzulage wird vom Finanzamt festgesetzt und nach Ablauf der Bindungsfrist von 7 Jahren auf den Bausparvertrag ausgezahlt. Eine Auszahlung vor Ablauf ist möglich, wenn das Bausparguthaben für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt wird.

Ein üblicher Riester-Rentenvertrag hat den Aufbau einer zusätzlichen Rente zum Ziel.
Der Wohn-Riester dient zur Finanzierung einer Immobilie.

Anspruch haben:

  • Pflichtversicherte in der Rentenversicherung
  • Pflichtversicherte in der Alterssicherung der Landwirte
  • Beamte
  • Arbeitssuchende ohne Leistungsbezug
  • Kindererziehende während der rentenrechtlich berücksichtigten Zeiten
  • Ehepartner, wenn der Partner nicht förderberechtigt ist
  • Rentner wegen voller Erwerbsminderung – vor Rente Pflichtmitglied gesetzlicher Rentenversicherung
  • Rentnerempfänger wegen Dienstunfähigkeit – vor Rente Pflichtmitglied gesetzlicher Rentenversicherung

Die Förderung entspricht den klassischen Riester-Altersvorsorgeprodukten.

Begünstigt werden auch Altersvorsorgebeträge,…

…die sich aus einer Sparphase und einer Dahrlehensphase zusammensetzen. Das sind in der Regel Bausparverträge.

  • Es gibt ein gesondertes Wohnförderkonto. Die dort eingezahlten Beträge werden jedes Jahr um zwei Prozent erhöht.
  • Die Besteuerung erfolgt in der Auszahlphase. Man hat die Möglichkeit, entweder die nachgelagerte Besteuerung über einen Zeitraum von 17 bis 25 Jahren zu wählen oder einmalig 70 Prozent des in der Wohnimmobilie gebundenen steuerlich geförderten Kapitals zu Beginn der Rentenphase versteuern zu lassen.
  • Allerdings kann der Stand des Wohnförderkontos jederzeit reduziert werden, indem ein entsprechender Betrag in einen klassischen Riester-Sparvertrag eingezahlt wird.
  • Wenn die Immobilie weiterverkauft wird, muss das steuerlich geförderte Kapital (Wohnförderkonto) wieder in einem Riester-Sparvertrag angelegt werden.

Die Wohn-Riester-Verträge können bei Versicherungen, Banken, Bausparkassen und Wohnungsgenossenschaften abgeschlossen werden.

Seit dem 01.07.2008 kann gefördertes Alltersvorsorgekapital besser genutzt werden.

Die Eigenheimrente („Wohn-Riester“) umfasst folgende Bereiche:

  • Erwerb oder Bau einer eigengenutzten Wohnimmobilie: einer Wohnung in einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung, einer Genossenschaftswohnung oder eines eigentumsähnlichen oder lebenslagen Dauerwohnrechts
  • Tilgung eines zertifizierten Darlehens zur Finanzierung einer selbstgenutzen Wohnimmobilie (Darlehen muss nach dem 31.12.2007 zustande gekommen sein)
  • der Erwerb von Genossenschaftsanteilen
  • Nutzung zu Entschuldung der selbstgenutzten Wohnimmobilie
  • wurde die Wohnimmobilie bereits vor dem 31.12.2007 erworben, kann zu Beginn der Auszahlungsphase (z. B. bei Eintritt in das Rentenalter) das gesamte riestergeförderte Bausparkapital (Altersvorsorgekapital) für die Entschuldung des selbst genutzten Einfamilienhauses bzw. der Eigentumswohnung verwendet werden.

Wenn Sie jetzt mit dem Bausparen beginnen, …

wird Ihr Guthaben in der Ansparphase attraktiv verzinst. Zusätzlich sichern Sie sich ein zinsgünstiges und stabiles Darlehen.

  • Setzten Sie das angesparte Kapital flexibel ein: Ein Bausparvertrag kann nicht nur für den Erwerb von Wohneigentum genutzt werden, sondern auch z. B. für Modernisierung und Sanierung, Hypothekenablösung, Grundstücks- und Erschließungskosten oder zur Auszahlung von Miterben einer Immobilie.
  • Alle Bausparer zahlen ihre Sparleistungen in einen großen Topf, daraus wir dann bei Bedarf das angesparte Eigenkapital und das Bauspardarlehen entnommen.
  • Wenn das Mindestsparguthaben, ca. 25 bis 50 Prozent der Bausparsumme erreicht hat, kann der Bauherr über die gesamte Bausparsumme verfügen.
  • Wenn man sein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen möchte, muss man eine wohnwirtschafltiche Verwendung nachweisen.
    Bei Verzicht auf das Dahrlehen muss man die wohnwirtschaftliche Verwendung nur nachweisen, wenn die Bindungsfrist von 7 Jahren noch nicht abgelaufen ist und der Bausparer Prämien bekommen hat.
    Bei Bauparverträgen, die ab 1. Jaanur 2009 abgeschlossen wurden, gilt:
    die Prämien gibt es nur noch bei einer wohnwirtschaftlichen Verwendung. Es sei denn, der Bausparer/ -in hat das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet.

Und bei einem Bausparvertrag können Sie gleichzeitig zwei staatliche Förderungen in Anspruch nehmen: die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmer-Sparzulage!

Wenn sie von Ihrem Arbeitgeber keine vermögenswirksamen Leistungen bekommen, können Sie trotzdem die Arbeitnehmer-Sparzulage erhalten. Dabei muss der Arbeitgeber den jeweiligen VL-Jahresbetrag Ihres Gehaltes direkt auf Ihren Bausparvertrag überweisen.

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